Häufig gestellte Fragen

FAQ

Hier finden Sie einige Fragen, die häufig gestellt werden und/oder interessante Aspekte beleuchten.

Ich habe Zahnschmerzen, was soll ich tun?

Wenn Sie akute Beschwerden haben, rufen Sie uns bitte umgehend an. Wir werden Ihnen so zeitnah wie möglich und geboten einen Termin anbieten, um Sie von den Schmerzen zu befreien.

(0431) 83713

Nehmen Sie noch Patienten auf?

Ja! Schauen Sie gern in unseren Bereich für "Neupatienten", dort finden Sie einige Hinweise, die hilfreich für Ihren ersten Besuch bei uns sein können .

Können Sie mir eine Zahnzusatzversicherung empfehlen?

Jein. Abgesehen davon, dass wir es nicht dürfen, können wir neben unserer Kernkompetenz, Ihrer Behandlung, den Markt nicht wirklich überschauen. Es gibt eine Vielzahl von Zusatzversicherungen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse, die sich auch immer wieder ändern. Aber: in unserem Service-Portal finden Sie unter "Downloads & Links" eine Verknüpfung zur Waizmann-Tabelle. Dies ist eine unabhängige Vergleichsseite.

Eine weitere Möglichkeit ist es natürlich, einen unabhängigen Versicherungsmakler zu konsultieren, der Ihnen dann auch gleich beratend zur Seite stehen kann.

Was kostet eine Zahnreinigung?

Das ist eine nicht pauschal zu beantwortende Frage. Es hängt von der Anzahl der vorhandenen Zähne, von etwaigen Implantaten und letztlich auch vom Pflegegrad ab. Was aber wichtig zu wissen ist: immer mehr gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die professionelle Zahnreinigung. Fragen Sie also am Besten bei Ihrer Krankenkasse nach, ob und wieviel Ihnen an Zuschuss zusteht.

Welche Zahnbürste ist die Beste?

Auch diese Frage lässt sich nicht pauschal, sondern immer nur individuell beantworten. Grundsätzlich gilt: nicht das Instrument, sondern der Anwender hat den größten Einfluss auf das Ergebnis. Natürlich können Sie aber mit einer geeigneten Zahnbürste leichter zu einem guten Resultat gelangen.

Die elektrischen Zahnbürsten haben den Vorteil, dass sie Ihnen die feinen Putzbewegungen abnehmen und Sie sich "nur" noch auf das Führen der Zahnbürste konzentrieren müssen. Außerdem haben viele Modelle eine Anpresskontrolle, so dass Ihnen signalisiert wird, sollten Sie zu viel Druck ausüben.

Man kann aber auch mit einer Handzahnbürste gute Ergebnisse erzielen. Hier sind meist mittelharte Zahnbürsten mit planem Borstenfeld zu bevorzugen, auch wenn uns die Werbung häufig weismachen will, dass Hoch-Tief- oder Kriss-Kross-Borsten besser bis in den Zahnzwischenraum putzen.

Wichtig ist hier: zusätzlich zur reine Pflege mit der Zahnbürste sollten auch 1x täglich Zahnzwischenraumbürsten und/oder Zahnseide zum Einsatz kommen!

Bei der professionellen Zahnreinigung zeigen wir Ihnen gern, welche Mittel bei Ihnen individuell am besten geeignet sind und wie Sie sie korrekt anwenden, damit Ihnen die Mund- und Zahngesundheit erhalten bleibt.

Wie oft sollte ich zur Vorsorge kommen?

In den allermeisten Fällen sind halbjährliche Intervalle der sinnvollste Abstand, um eine zuverlässige Früherkennung zu gewährleisten. Idealerweise beinhaltet die Vorsorge neben der Routine-Untersuchung auch die professionelle Zahnreinigung. Schauen Sie gern unter diesem Punkt in unserer Leistungsbeschreibung nach.

Ich habe große Angst vor dem Zahnarzt, was kann ich tun?

Tatsächlich ist ein gewisses Unwohlsein vor dem Zahnarztbesuch nicht ganz ungewöhnlich; wirklich große Angst ist zum Glück heutzutage recht selten geworden. Die Behandlungsmethoden werden immer sanfter und schonender und entziehen somit der Angst meist ihre Grundlage. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Menschen mit ausgeprägter Angst. Häufig besteht bei diesen Menschen zusätzlich eine große Scham für den Zustand Ihrer Zähne, da sie aus Angst den Zahnarztbesuch lange Zeit vermeiden und dann teils größere Schäden vorliegen. Unter Umständen treibt sie dann erst der Schmerz dazu, überhaupt zum Zahnarzt zu gehen.

Zur Scham lässt sich sagen: sie ist unbegründet! Wir alle hier haben uns unserem Beruf verschrieben und sind dazu da, Ihnen zu helfen. So verständlich diese Scham im Alltagsgeschehen ist, bei uns können Sie sie ablegen. Wir werden Sie nicht verurteilen oder kritisieren. Was wir tun, tun wir, um Ihnen aus dem Teufelskreis heraus und Ihnen nach Möglichkeit zu einem strahlenden Lächeln und einer Zukunft ohne Angst zu verhelfen.

Was können nun Sie ganz konkret tun? Zunächst einmal: Sie müssen "nur" den ersten Schritt machen und uns kontaktieren, damit wir einen Termin machen können, um Ihnen zu helfen. Geben Sie uns dabei gern einen Hinweis, dass Sie unter einer großen Angst leiden. "Nur" steht deshalb in Anführungsstrichen, da das eine große Leistung ist, die Ihnen da abverlangt wird. Führen Sie sich vor Augen, dass wir quasi nur das Werkzeug in Ihrer Hand sind, um den gesundheitlichen Missständen im Mund zu begegnen. Wir werden nichts gegen Ihren Willen tun! Nehmen Sie sich gern eine Begleitperson, der Sie vertrauen mit. Das kann auch insofern helfen, dass 4 Ohren mehr hören als 2. Und da Sie vermutlich recht aufgeregt sein werden, kann es sich nützlich erweisen, wenn jemand dabei ist, der mit zuhört und mit dem/der sie es im Nachhinein noch einmal besprechen können. Nehmen Sie sich nach dem Termin Zeit dafür, dass Sie sich belohnen diesen Schritt gemacht zu haben. Es ist tatsächlich psychologisch sinnvoll, den Besuch bei uns gerade am Anfang mit etwas zu verknüpfen, was Ihnen Freude macht. Und es ist auch etwas, worauf Sie zurecht stolz sein können, denn es ist nicht zu überschätzen, wie schwer dieser Schritt am Anfang sein kann.

Wir werden Sie am Anfang auch nicht überfordern oder mit Informationen überfrachten, sondern zunächst einmal eine Bestandsaufnahme machen und dann mit Ihnen die wichtigsten ersten Schritte besprechen. Sollten akut behandlungsbedürftige Beschwerden vorliegen, so bemühen wir uns in der ersten Sitzung um eine möglichst schonende Behandlung, um Sie von Schmerzen zu befreien.

Danach entwickeln wir in Abstimmung mit Ihnen einen Therapieplan in so kleinen oder großen Schritten, wie Sie es mögen, sich zutrauen und es möglich erscheint. Im Verlauf der Therapie ist es oftmals sinnvoll, innezuhalten und zu bewerten, ob der eingeschlagene Kurs noch der richtige ist oder eine Korrektur angezeigt ist. Daher bin ich auch generell kein Freund davon, am ersten Tag schon bis zum letzten Schritt verbindlich zu planen, sondern einen groben Kurs zu setzen und dabei flexibel zu bleiben.

Kommen Sie gern vorbei, wir kümmern uns um Ihre Sorgen!

Warum sind die Kosten beim Zahnarzt so hoch?

Das ist ein vielschichtiges Problem. Zunächst einmal: Zahnmedizin ist eigentlich ein vergleichsweise günstiger Zweig der Medizin. Zumindest vor dem Hintergrund, wie viele hochpreisige Gerätschaften und hochwertige Materialien verwendet werden, wie viel Zeit die Therapien in Anspruch nehmen und welche Lebensdauer die gefertigten Therapiemittel in der Regel haben.

Das Problem: Zahnmedizin war schon von jeher mit Zuzahlung vom Patienten belegt. In den letzten Jahren hat diese Problematik an Schärfe zugenommen, da die Abrechnungswerke (BEMA und GOZ), auf denen die zahnärztliche Rechnungserstellung basiert, hoffnungslos veraltet sind und nie in einem realistischen Maße an die modernen Behandlungsverfahren geschweige denn an die allgemeine Teuerung angepasst worden sind. Somit sind eben auch die Krankenkassen häufig bei der Kostenerstattung außen vor. Wollen wir und unsere Patienten also eine zeitgemäße und moderne Zahnmedizin mit den entsprechenden Resultaten betreiben, so sind leider immer häufiger Zuzahlungen aus dem eigenen Portemonnaie notwendig.

Ein weiteres Problem ist der allseits bekannte und letztlich nahezu alle Branchen treffende Fachkräftemangel. Durch den Mangel an Arbeitskräften steigen natürlich die Gehälter in der Branche.

Dazu addieren sich noch die durch die diversen globalen Krisen (Corona, Krieg, Energiekrise...) erschwerte Materialbeschaffung und Teuerung in dem Gebiet, die Energiekosten der Praxen steigen drastisch etc. pp. All dem wird von Seite des Gesetzgebers nicht Rechnung getragen; im Gegenteil wird im Gesundheitswesen der Rotstift angesetzt und zwar in erster Linie bei uns, den Leistungserbringern. Die Budgets werden deutlich verknappt, was dazu führt, dass Kassenleistungen den Erbringern dieser Leistungen im Zweifelsfall nicht oder nicht vollständig gezahlt werden. Trotz Aufwendung von Material, Zeit und Arbeitskraft.

All dies führt dazu, dass die Ärzteschaft gar nicht anders kann, als die Patientin, den Patienten an den Kosten zu beteiligen. Wir sind nicht teurer geworden, wir werden nicht reich(er) durch unsere Arbeit, wir müssen lediglich mehr für unseren Lebensunterhalt und den Erhalt unserer Praxen kämpfen. In der Politik finden wir als reine Gruppe der Fachleute kein Gehör, mit Ihnen an unserer Seite ist mehr zu bewegen. Schauen Sie hierzu auch hier

Unangenehme Kostenspitzen kann man z.B. durch eine geeignete private Zahnzusatzversicherung vermeiden. Schauen Sie hierzu gern unter unserem Serviceportal bei "Downloads & Links", dort finden Sie eine Verknüpfung zur Waizmanntabelle, einer unabhängigen Website, die einen Vergleich der aktuellen Tarife bietet.

Gibt es die Möglichkeit einer Ratenzahlung?

Da wir mit der BFS als externem Finanzdienstleister zusammenarbeiten, gibt es die Möglichkeit einer Ratenzahlung. Innerhalb von 12 Monaten ist diese u.U. dann sogar zinsfrei.